Drabble Parade

Das nächste Lauffeuer lief durch WordPress und diesmal bestand es aus der Drabble Parader, welche Tuschenputtel gestartet hat. Bei mir ist es dank des Beitrags von Jette angekommen. Vielen Dank dafür!

Ein Drabble besteht aus exakt 100 Worten, was den besonderen Reiz und die Herausforderung stellt. Gegeben sind für die Parade jeweils drei Wörter, die im Text verbaut sein müssen. Hier waren es Biene, Hoffnung und Luft

Ich habe letztens einen Test gemacht, der mir sagen sollte, in welchen Bereichen meine Stärken liegen. Daraus sollte dann der perfekte Job abgeleitet werden. Das Ergebnis: Ich bin wissenschaftlich analytisch, nur ein kleines Bisschen kreativ und so gut wie überhaupt nicht sozial begabt. Du kannst ja mal dieses Drabble hier als Leitfaden nehmen und mir sagen, ob du dem Ergebnis vom Test zustimmst.

Warmes Sonnenlicht wärmt die summenden Flügel der Biene. Voller Hoffnung saust sie durch die schwüle Luft über der Wiese, immer auf der Suche nach neuen frischen Blüten, voll mit süßem Nektar und leckeren Pollen. Die zahllosen anderen Arbeiterinnen aus ihrem Stock begleiten sie auf dieser Reise. Es waren die ersten warmen Tage nach einem langen kargen Winter und die Waben waren leer. Neues Futter musste herbeigeschafft werden, auch um die kommende Generation ins Leben zu bringen. Warmer Wind weht süße Düfte durch die Luft, wie leuchtende Wegweiser, unwiderstehlich für die emsigen Bienen denn die Blumen brauchen die Insekten ebenso nötig.

Zum Abschluss sollen drei neue Begriffe gewählt werden und andere Blogs nominiert werden. Üblicherweise würde ich sagen, wer den Wunsch verspürt, der möge sich gerne beteiligen aber diesmal ringe ich mich tatsächlich mal zu handfesten Nominierungen durch. Die Begriffe: Raumschiff, Wärme, Bademantel.

Klabauterfrau

Luna

Missy

Ich würde mich freuen, wenn ich von Euch etwas zu diesen drei Worten lesen würde, auch wenn es nicht zwingend ins Portfolio passt 🙂

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10 Gedanken zu „Drabble Parade

  1. Stella, oh, Stella

    Das mit dem sozial Begabten kann ich nicht beurteilen, weder aus diesem Text noch aus der Exitus-Serie. Dieselbe deutet eigentlich wenig auf soziale Unbegabung hin.

    Kaum Fantasie? Hm, der Bienentext ist doch sehr fantasievoll, die Exitus-Reihe ebenfalls. Jedenfalls hast du genügend Fantasie oder Vorstellungsvermögen, dich in die Bedürfnisse von Bienen einzufühlen. Die Idee hinter Exitus finde ich auch sehr fantasievoll.

    Schöne Formulierungen in der Bienengeschichte.

    Jedoch ein sachlicher Fehler: die Arbeitsbienen sind ausschliesslich weiblich. Die Drohnen, die männlichen Bienen, haben nur einen einzigen Zweck im Leben, die Hochzeitsnacht. 😉

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    1. dergrafvonborg Autor

      Na da lerne ich ja noch richtig etwas hier 😀 Ich habe das Wörtchen Drohnen dann einfach mal gegen Arbeiterinnen getauscht, damit sollte es dann wieder stimmen. Aber ist das nicht eine entsetzliche Ressourcenverschwendung, jede Menge Drohnen zu halten, die am Ende nicht einmal alle ihr Ziel erreichen können? Evolution kann merkwürdige Wege beschreiten.
      Vielen Dank für deine Einschätzung. Was das Fantasievolle angeht muss ich gestehen, ich kann es schwer einschätzen. Es ist immer so schwer, sich selbst irgendwie zu charakterisieren 😀

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  2. offenschreiben

    Ich musste einmal in der Schule einen ähnlichen Test machen. Bei mir kam eine außerordentliche mathematische Begabung, extrem hohes Textverständnis, gutes Einfühlungsvermögen, kaum soziale Begabung und absolut keine Teamfähigkeit heraus.
    Vielleicht finde ich dich sympathisch, weil wir beide soziale Krüppel sind. 😀
    Jetzt mal Spaß beiseite. Ich glaube solche Tests sagen so gut wie nichts über uns aus. Das ist einfach nur standardisierter Blödsinn. Meist wird in solchen Tests auch nur sehr beschränkt gefragt.
    Alles was ich bisher von dir lesen durfte, fand ich schon sozial. Ich lehne mich gegen den Test auf und sage es war sogar äußerst freundlich.
    Was die Fantasie angeht möchte ich meiner Vorrednerin recht geben. Und ich möchte deine Geschichte über die schwarze Plörre hier auch noch einmal lobend erwähnen. Da versteckt sich definitiv Kreativität.
    Und um von dem doofen Test abzuweichen: Ich finde deine Bienen super. 🙂

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    1. dergrafvonborg Autor

      Ich denke schon, dass es vereinzelt Tests gibt, die ausreichend differenziert abfragen um ein durchaus zutreffendes Charakterbild zeichnen zu können. Das sind dann aber wohl keine 10min Onlinetests, sondern solche, die etwas mehr Aufmerksamkeit einfordern. Die meisten sind aber wohl wirklich quatsch und versuchen Menschen in Schubladen zu stopfen, in die sie nicht wirklich passen können. Dieser hier war wohl genau so einer. Kreativität wurde im Grunde nur über die Fähigkeit und Motivation erfasst, ein Musikinstrument zu spielen. Ich höre liebend gerne Musik aber das eben passiv.
      Und es verschönert mir jedes mal den Tag, wenn meine Geschichten gefallen oder sogar zum Lachen bringen. Macht mir Mut, dass ich eines Tages doch einmal ein Buch veröffentlicht bekomme 🙂 Also extra lieben Dank für die aufmunternden Worte 😉

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  3. offenschreiben

    Solche Tests die wirklich differenziert fragen, habe ich bisher sehr selten online gesehen. Und die meisten in der Richtung kosten.
    Mir laufen eher Tests über den Weg, wie „Welcher Chipmunk bist du?“ oder so. Der einzige halbwegs aussagekräftige Test, den ich bisher gefunden habe war Myer-Briggs. Da erkenne ich mich und andere in dem Ergebnis wieder.
    Kreativität nur auf Musikinstrumente zu beschränken ist irgendwie sehr einseitig. Was ist mit Malern oder Überlebenskünstlern oder Sängern oder Autoren oder oder oder?
    Was ich in meinem Kommentar vorher vergessen habe: Ich mag auch dein Hörsaalgeflüster oder Hunger sehr gerne. 🙂

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    1. dergrafvonborg Autor

      Ja, ich glaube, der Myer-Briggs Test war der, den ich am glaubhaftesten fand. Wenigstens wenn man weiß, wie man die Ergebnisse lesen kann.
      Es gibt so viele Möglichkeiten kreativ zu sein. Vielleicht hätte man die Fragestellung da einfach so interpretieren müssen, dass unter Musik alles an künstlerischer Betätigung fällt. Ich schreibe halt lieber Geschichten zum Lesen als zum Hören… wobei Hörbücher ja auch spannend sein könnten.
      Nochmals danke 🙂 Ich bin übrigens auch schon reichlich gespannt, ob und wenn ja was für Geheimnisse der Bunker in Harvor Bay denn so zu bieten hat. 😉

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      1. offenschreiben

        Hörbücher sind was Tolles. Die höre ich immer, wenn ich zu meinen Eltern fahre. Weil ich mich im Zug durch die Geräuschkulissen selten auf ein Buch konzentrieren kann.
        Es freut mich wirklich sehr, wenn du gespannt bist. 🙂

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