Die neue Revolution in der Hochschulpolitik?

Jedes Semester zur Prüfungsphase sind vermehrt Beschwerden, über zu hohen Stress im Leben der Studierenden zu vernehmen. Bereits leicht vernachlässigte Zeitplanung sorgt für kritische Kumulation des Workload in kritischen Zeitphasen, was mit schweren psychischen Problemen einhergehen kann. Entstehende Prüfungsangst und Depressionen sind hier nur der Anfang.

Und jedes Mal werden die Rufe nach einer Reformation des Bildungssystems laut. In der fortschreitenden Internationalisierung des Arbeitsmarktes und damit dem wachsenden Konkurrenzdruck ist ein dankbarer Sündenbock leicht gefunden. Lösungsansätze bietet das jedoch nicht.

Ebenso drückt der Wegfall der Studiengebühren auf das Budget der Bildungseinrichtungen und verhindert eine Verbesserung von Lehre und, auch psychologischer, Betreuung der Studierenden. Möglicherweise bietet ein Experiment einer großen fränkischen Universität eine Möglichkeit, gleich mehrere dieser Probleme in einem Rutsch effektiv zu bekämpfen.

In einem Versuch, der zunächst nur auf drei Jahre ausgerichtet ist, wird hier eine Brachfläche für ein ökologisches Experiment genutzt, welches in Teilen gleichzeitig durch lukrative Verkäufe für frisches Kapital sorgen kann. Gleichzeitig kann durch den kontrollierten Anbau gewährleistet werden, dass den Studierenden nur hochwertige, saubere und wirksame Entspannungshilfen verkauft werden. Die ersten Ergebnisse der Studie stehen noch aus, zumal auch nicht alle politischen Hürden ausgeräumt werden konnten. Hier wird hoffnungsvoll auf die anstehende Bundestagswahl verwiesen.

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Meine sehr verehrten Damen und Herren. Treten Sie näher und genießen Sie das Suchbild!

6 Gedanken zu „Die neue Revolution in der Hochschulpolitik?

    1. dergrafvonborg Autor

      Es ist ein Projekt der Uni selbst, also ich gehe davon aus, dass die das wissen. Genau so, wie die kleinen Pflänzchen auch ziemlich sicher ohne Effekt sein werden. Es gibt ja schließlich auch Faserhanf, der für Seile und Ähnliches genutzt wird. So einer wird das sein. Lustig finde ich es trotzdem… Daher der (recht ironische) Text.

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      1. dergrafvonborg Autor

        Na ich kann doch hier nicht meine Uni verpetzen, für den Fall, dass sie sich doch nicht ausreichend rechtlich abgesichert haben. Immerhin hat auch ein Herr Özdemir ordentlich Probleme bekommen, als er mittels Industriehanf ein politisches Statement abgeben wollte.

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  1. Pingback: Nur eine kleine Revolution in der Hochschulpolitik | des Grafen Lesestunde

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