Archiv der Kategorie: Sonstiges

RefÖko Wochenpost

Wie einige vielleicht wissen, engagiere ich mich hier an der Uni im Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit. In dem Rahmen fand unter anderem die Urban Gardening Ausstellung auf der Landesgartenschau statt, über die ich ja auch hier viel berichtet habe. Seit einiger Zeit schreibe ich auch einen Newsletter, die „Ökologische Wochenpost“, in deren Rahmen Protokolle, Termine und einige aktuelle und interessante Themen rund geschickt werden. Termine und Protokolle sind für diesen Blog uninteressant, aber es kam der Gedanke, ob die angesprochenen Themen vielleicht spannend sind?

Daher jetzt dieser Beitrag. Unten findet ihr die Themen aus der aktuellen Wochenpost. Lasst mich doch gerne wissen, ob ihr so etwas hier gerne öfter sehen möchtet, ob es zu ausführlich oder zu kurz ist. Findet es Anklang oder stört es eher? Tobt euch in den Kommentaren aus 😉

Liebe Leute,

mit Projekten wie den Biotopen am Campusgarten oder der Wildblumenwiese auf dem zentralen Campus versucht das Referat seinen Teil im Kampf gegen das Insektensterben zu leisten. Eine internationale Konferenz hat zu solchen Zwecken jetzt einen praktischen 9-Punkte Plan veröffentlicht. Aktionen sind wichtig, denn es ist hinreichend bekannt, dass unsere Agrarlandschaft auf Biodiversität angewiesen ist.

https://www.naturkundemuseum-bw.de/aktuell/nachricht/9-punkte-plan-praesentiert

https://www.leopoldina.org/politikberatung/arbeitsgruppen/biodiversitaet-in-der-agrarlandschaft/

 

„Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. […] Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“ Das sagt NRWs Umweltministerin Ursula Heinen-Esser im Rahmen eines Berichtes, der auch einmal mit handfesten Zahlen aufwarten kann. Es kommt nichts auf uns zu, es ist schon da!

https://www.agrar-presseportal.de/Nachrichten/Der-Klimawandel-ist-in-Nordrhein-Westfalen-sichtbar-und-spuerbar_article26474.html

 

Und auch Bayern hat seinen Koalitionsvertrag. Wir empfehlen besonders Kapitel III – nachhaltiges Bayern. Man möchte es fast für Satire halten. Mehr Innenverdichtung, aber auch mehr grüne Inseln in der Stadt. Verkehrswende aber Bayern bleibt Autoland. Inkonsequenz ist in.

https://www.csu.de/common/csu/content/csu/hauptnavigation/dokumente/2018/Koalitionsvertrag__Gesamtfassung_final_2018-11-02.pdf

 

Das ist zwar alles nur wenig optimistischer, als ich es euch letzte Woche versprochen habe, aber immerhin… Wir arbeiten dran 😉 Bis dahin gibt es noch einen kleinen Bonus. Trinkt Wasser! Es ist sehr gut!

https://www.youtube.com/watch?v=lfA8pT-1eKM&t=651s

Euer Referat Ökologie / der Öko-Onkel

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Feiertage tun nicht gut

Ich habe leider keine Ausgabe Hörsaalgetuschel, die auf einen Ostersonntag passen würde… eigentlich habe ich nicht einmal eine Idee für einen regulären Sonntag. Dafür habe ich wieder andere Ideen im Kopf. Sind es Sackgassen oder der große Wurf? Man weiß es nicht. Aber immerhin sind mal Ideen da, und das ist ja auch schon einmal was.

Ich wünsche euch allen einen tollen Start in den Frühling!

 

Die Erkenntnis des Tages lautet: Feiertage tun mir nicht gut. Über das lange Wochenende bin ich zu meiner Familie gefahren. Weg von der Uni, weg von der Arbeit, weg von der Baustelle, räumlich wie emotional und geistig. Eine kurze aber wichtige Auszeit mit echtem Abstand, bevor der Wahnsinn in die finale Phase tritt und alles eskaliert.

Die ideale Zeit, sich auch einmal mit Freunden von früher zu treffen, die ebenfalls die freien Tage einmal nutzen, um sich in der alten Heimat aufzuhalten. Das letzte Mal ist bereits viel zu lange her und so gibt es viel zu erzählen und auszutauschen. Geschichten aus anderen Fachbereichen, Infos zu Themen, mit denen man sich lange nicht mehr befasst hat, wenn überhaupt, oder einfach nur eine Bemerkung in einem Nebensatz.

Und plötzlich passiert es. Ideen stehen im Raum, werden neu kombiniert, gedreht und von anderen Seiten beleuchtet. Und schon rennen da wieder Gedanken durch den Kopf, die man eigentlich schon die ganze Zeit hatte, aber immer effektiv unter viel Arbeit ersticken konnte. Wege tun sich auf, die man bisher immer ignoriert oder aber wenigstens verdrängt hat, weil sie schließlich noch mehr Arbeit bedeuten würden.

Aber gerade hat man nicht noch mehr Arbeit, sondern sogar ein wenig Zeit, einmal kräftig durchzuatmen. Wichtige Arbeiten bleiben dennoch auf der Strecke aber dafür kommt der Kopf so weit zur Ruhe, dass plötzlich anderes darin umher rennen kann. Und schon schieben sich in einer gewaltigen Orogenese neue Traumgebirge aus den Untiefen des Geistes hervor. Imposante Gletscher graben sich in die Täler und lassen helle, breite Korridore zurück, die verlockende Blicke auf so nahe Ziele zulassen.

Auf einmal scheint alles so klar und einfach zu sein. Hätte ich ein Notizbuch dabei, ich würde mich vermutlich direkt hinein stützen, alles aufzuschreiben. Aber ich habe nicht einmal einen Stift und so wird der größte Teil der Gedanken morgen Früh gemeinsam mit dem Rausch verschwunden sein. Dann sind die ganzen Wege wieder verschlossen, wenn sie nicht so gut waren, dass ich mich immer noch daran erinnere.

Oder aber, wenn ich nicht daran gedacht zu habe, sie irgendjemandem über die Messenger zu schreiben. Das ist vielleicht nicht die beste Methode, einen Gedanken zu retten, aber es ist immerhin eine.

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Der Funfact der Woche 1.

Heute gibt es statt des Blödsinns der Woche einmal einen Funfact der Woche, denn ich bin heute in der Veröffentlichung vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur „Verkehr in Zahlen“ auf die Angabe gestoßen, dass in Deutschland 2013 ganze 1.084,8 Mrd. Personenkilometer zurückgelegt wurden. (Also etwa 1.084.800.000.000 km. Ja, die Zahl ist gerundet.)

Diese Zahl ist groß genug, als dass ich mir nichts darunter vorstellen konnte, sie aber gerne etwas visualisierbarer hätte. Das naheliegende Modell, X mal um den Äquator, lassen wir mal gleich aus. So groß ist unsere kleine Murmel wirklich nicht, dass uns das hilft. Auch die Entfernung Erde – Mond wirkt spontan eher … mau. Was ist sonst noch logisch? Die Entfernung Erde – Sonne. Unser Muttergestirn ist zwar auch schon unfassbar weit weg, aber irgendwo muss man ja anfangen. Also …

Mittlere Distanz Erde – Sonne = 1 AE (Astronomische Einheit) = 149.597.870,7 km

Die Zahl ist etwas kleiner, als unsere Verkehrsleistung, und mit ihr komme ich darauf, dass wir alle zusammen 7251,44 AE zurücklegen, also über 7000 mal die Strecke zwischen Erde und Sonne.

Kann ich damit jetzt mehr anfangen? Wer weiß, aber das ist immer noch echt eine große Zahl. Immerhin braucht das Licht von der Sonne bis zu uns etwa 8,5 Min. Der Nächte Schritt ist logisch, oder?

1 Lj (Lichtjahr) = 9.460.730.472.581 km

Die Zahl ist schon deutlich größer. Sie ist sogar größer als unsere kumulierte Personenkilometerstrecke. Dennoch, wir schaffen sagenhafte 0,11466 Lichtjahre!

Über 1/10 Lichtjahr! Nur in Deutschland! Nur 2013! Und seitdem ist die zurückgelegte Strecke beständig weiter gestiegen. Über 40 Tage Reise bei Lichtgeschwindigkeit.

Gut, damit ist die Zahl immer noch nur minimal greifbarer für mich winziges Menschlein geworden, aber Spaß hat es trotzdem gemacht, es ist dennoch irgendwo ein Blödsinn der Woche geworden, und wenn ich schon immer das letzte Wort haben muss, dann doch folgendes:

Faszinierend!

Fremont Rakete ICBM

Du möchtest gerne wissen, was es mit dieser Rakete auf sich hat? Ich empfehle einen Blick in den Reiseführer hier *Link*. Es lohnt sich 😉

Sollte ich irgendwo einen Denkfehler haben, seid ihr herzlich eingeladen, mit mir darüber in den Kommentaren zu diskutieren.

Der absolute Löwenanteil dieser Strecke wird übrigens mit dem Auto zurückgelegt, größtenteils von Leuten, die ihr Fahrzeug alleine bewegen. Die Zahl der möglichen Personenkilometer ist also ein Vielfaches größer.

Der Blödsinn der Woche 20.

Der heutige Blödsinn ist tatsächlich einmal eine Frage zu den Problemen des Universums. Seit dieser Woche ist die Welt ja leider einen brillanten Wissenschaftler ärmer, dem diese Frage dennoch zu banal gewesen wäre. Sei ihm seine Ruhe gegönnt, euch hingegen nicht so sehr 😉

 

Wenn es im Universum nur eine begrenzte Menge Materie gibt, wie kann es beim all-you-can-eat Buffet unbegrenzten Nachschub geben?

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Nur mal ganz kurz …

Eigentlich würde ich hier jetzt gerne den neuen Teil von Hinterm Horizont präsentieren. Aber leider bin ich mit dem Teil, den ich geschrieben habe, ausgesprochen unzufrieden. Ich habe ihn also lieber wieder gelöscht, statt Euch hier etwas halbgares zu präsentieren. Und zu allem Überfluss habe ich nicht die Zeit finden können, rechtzeitig etwas neues zu schreiben.

Neben den Arbeiten für ein Projekt kurz vor der Eröffnung, zu dem ich wohl unbedingt mal einen Beitrag schreiben sollte, bin ich aktuell im Praktikum und mit einem recht zeitintensiven Projekt betraut.

Vielleicht erinnert sich ja noch jemand, aber es gab vor einer Weile hier diesen Link zu meiner Umfrage. Sie ist immer noch offen und aktiv. Falls Ihr also noch jemanden kennt, der sie nicht ausgefüllt hat, wäre es immer noch eine große Hilfe, wenn die Teilnehmerzahl steigt. Denn die Ergebnisse fließen auch direkt in das Projekt aus dem Praktikum ein. Vielleicht kann ich ja bald Genaueres berichten. Für den Moment jedenfalls bemerke ich wieder, dass ich dringend lernen muss, strukturiert zu denken und zu arbeiten. 😀 Vielleicht kann ich ja dann auch mal mein eigenes Chaos beherrschen.

Bis Freitag, genießt die Kälte, denn der Sommer wird hoffentlich noch einmal so richtig zeigen, wie er auszusehen hat. Ich kann es kaum erwarten!

Euer Graf